Nach einer regnerischen Fahrt sind wir am späteren Nachmittag in Virginia Beach angekommen. Nachdem wir uns auf dem Platz eingerichtet haben, relaxten wir und bereiteten schon bald unsere Lasagne zu. Nachdem wir die Wettervorhersage angeschaut haben, wurde uns bewusst, dass aus einem Strandbesuch wahrscheinlich nichts werden wird. Deshalb haben wir uns entschlossen, am nächsten Tag nach Williamsburg zu fahren, wo sich eine Outlet City befindet. Den Abend liessen wir ausklingen mit einer Partie UNO.
Nach einem gemütlichen Morgenessen fuhren etwa 90 Minuten in die Nähe von Williamsburg. Dort angekommen durften wir feststellen, dass es sich hier um eine kleine Stadt mit unzähligen Stores handelt. Von Lacoste über Puma, Nike bis Adidas, Calvin Klein und Tommy Hilfiger, und noch viele weitere, fanden wir alles, was das Herz begehrt. Wir teilten uns auf und jeder füllte die Einkaufstaschen in seinen Lieblingsläden. Gegen Mittag trafen wir uns im Wohnmobil wieder, um die erste Ladung zu deponieren und uns individuell mit einem Mittagessen zu stärken. Nach über vier Stunden shopping ging es wieder zurück auf den Campingplatz. Nun war es wieder Zeit für das Nachtessen und wir stärkten uns mit Chicken Nuggets und Kartoffeln. Erschöpft und glücklich vom Grosseinkauf fielen wir schon bald in unsere Betten und träumten weiter von all den Läden.
Am nächsten Tag war schon wieder frühzeitig Tagwache, da heute eine 6-Stündige Etappe nach Wilmington bevorstand.
Washington
Gestärkt ging die Heute kürzere Fahrt, ca. 200 Kilometer, Richtung Washington DC. Um etwa halb zwei Uhr erreichten wir unseren (reservierten!) Campingplatz. Nachdem wir gewaschen haben haben wir uns entschieden nicht mehr allzu viele DInge zu tun und den Nachmittag zu geniessen. Wir entschieden uns, unser Nachtessen (diesmal bei Tageslicht) auf unserem Grill der Parzelle zuzubereiten. Die benötigte Kohle und Anzündwürfel organisierten wir im Campingplatz eigenen Laden. Leider waren nicht wirklich brennbar und somit nicht zu gebrauchen. Dank Holz von unserem Nachbarn wurde unser Fleisch doch noch gut und wir konnten unser feines Poulet mit Salat geniessen.
Am zweiten Tag in Washington DC fuhren wir mit dem Campingplatz eigenen Shuttlebus in die Stadt. Da bereits viele Vorbereitungen für die Nationalfeier am 4. Juli liefen, fuhr uns der Bus nur bis zur Metrostation und wir mussten dann umsteigen. In der Innenstadt angekommen machten wir uns auf den Weg zu dem Weissen Haus, unterwegs kamen wir noch bei dem FBI-Hauptgebäude vorbei. Witziges Detail, gleich nebenan ist ein McDonals welcher Rabatt für Regierungsangestellte gewährt. Beim Haus von Präsident Obama angekommen sahen wir zuerst nur die Rückseite. Da alles sehr weitläufig ist, beschlossen wir, zuerst noch andere Sehenswürdigkeiten rundherum zu besuchen. So sahen wir noch diverse Gedenkstätten und das Lincoln Memorian. Danach ging es wieder retour und nachdem wir auch noch die Vorderseite des Weissen Hauses gesehen hatten, ruhten wir unsere Füsse in einem nahegelegen Restaurant aus. Wieder zurück beim Campingplatz grillierten wir erneut und liessen den Abend ausklingen.
Den dritten und letzten Tag haben wir wieder etwas ruhiger angehen lassen und blieben vorwiegend auf dem Campingplatz. Nebenbei gingen wir noch in einem nahen Walmart einkaufen und fingen danach am späten Nachmittag mit dem Feuer machen an. Am Abend gingen wir wieder bei Zeiten ins Bett da uns morgen eine etwas längere Etappe nach Virginia Beach bevorsteht.
West Chester
Erschöpft und gereizt von der langen Fahrt suchten wir in Philadelphia nach einem Campingplatz. Zwar haben wir ein Navigationssystem mit amerikanischer Karte dabei, jedoch führte uns die TomTomTusse immer in sonderbare Plätze anstelle von Campingplätzen… Da wir noch nicht eingekauft hatten, steuerten wir nun noch ein Shopping Center an, wo wir (mehr oder weniger) organisiert unsere Vorräte auffüllten. Nun wollten wir den nächsten Campingplatz ansteueren. Nach verzweifelter Suche beschlossen wir in Richtung Washington zu fahren und auf einen Rastplatz unterwegs zu hoffen. Leider war auch dies nicht der Fall und wir parkierten dann auf einem Parkplatz von BurgerKing, welcher Internet zur Verfügung stellte. Somit konnten wir einen KOA Campingplatz in West-Chester ausfindig machen, welchen wir sogleich anfuhren. Gegen viertel nach Zehn trafen wir dann bei diesem ein, welcher zum Glück gerade noch Platz für uns hatte. Kurz vor Mitternacht konnten wir dann endlich unsere verdienten Spaghetti essen und fielen danach in einen tiefen Schlaf.
Am nächsten Morgen genossen wir das erste richtige Frühstück und die anschliessende Dusche. Nun haben wir eine kürzere Distanz vor uns, dass nächste Ziel ist Washington.
PS: Wir haben die Lehren daraus gezogen, der Campingplatz in Washington ist reserviert und bestätigt.
PS2: Aktueller Schweinegrippe Status:
Wir haben Sie noch nicht, jedoch wurde scheinbar eine Teilnehmerin der AOA Tour damit infiziert. Ihr geht es jedoch soweit gut, von uns aus “Gute Besserung!”.
